Erfahrungsbericht – Die richtige Sitzposition finden

Beitrag unserer Kundin Dorina

“Rennrad fahren ist bedeutet für mich Freiheit.” 

Lange konnte ich meinen Partner nicht verstehen, was in so oft dazu bewegte Stunden um Stunden mit seinem heiß geliebten Rad durch die Gegend zu fahren. Nachdem er mir immer mehr Bilder von den Ausfahrten und seinen Radreisen unter die Nase hielt und so ins Schwärmen geriet, war insbesondere als die Coronasituation über uns hereinbrach, meine Neugierde geweckt. 

Zu Beginn war ich unsicher was das Equipment und meine sportlichen Möglichkeiten betraf. 

Ich entschied mich für ein gebrauchtes Rad, natürlich sind neue tolle Räder immer nett anzuschauen und ich schaue ihnen ganz neidisch hinterher, aber am Anfang traute ich meinen Fahrkünsten nicht und dachte, dass es so bei einem Sturz nicht so schlimm sei „wenn da mal was dran kommt“. 

Bei den ersten Ausfahrten war ich ordentlich am Prusten und manchmal überkam mich unterwegs auch die schlechte Laune, wenn mir der Heimweg noch zu lang vorkam. 

Doch als sich die ersten Fortschritte bemerkte, packte mich mein Ehrgeiz und ich konnte die Begeisterung der vielen Radsportler*innen nachvollziehen und war und bin noch immer im Radsportfieber. Gerade in den heutigen Zeiten, in denen kaum eine Freizeitaktivitäten möglich ist, hat das Radfahren die Wochenenden dominiert.

Bei all dem Spaß, den ich nun im Radfahren gefunden habe, störte mich eine Sache am Radfahren immer mehr und auch wenn es sicher ein Thema ist, über das man nicht gerne spricht, so sind Gesäßschmerzen während der Fahrt nur schwer auszublenden. Je mehr ihr fuhr, desto schlimmer wurde es. Ich durchforstete das Netz nach Tipps und Tricks was unterschiedliche Sättel, Hosen und Cremes betraf. Nichts sollte das Fahren für mich angenehmer machen.

Durch weitere Internetrecherche fand ich Riccis Geschäft und las, dass hier eine kompetente Sitzberatung angeboten wird. Das weckte neue Hoffnung dem Problem zu Leibe zu rücken. Ich machte einen Termin zur Beratung aus und war ganz gespannt was da auf mich zukommt. Ricci empfang mich freundlich und schaute sich mein Rad genauer an. Danach sollte ich auf meinem Rad Platz nehmen und mit seinem fachkundigen Auge erkannte Ricci gleich, dass ich nicht optimal auf meinem Rad sitze. Er passte mein Rad an, hier ein bisschen runter, dort etwas rauf und als ich dann einmal um dem Block zur Probe fuhr, hatte ich das Gefühl auf einem neuen Rad zu sitzen. Zuvor schien mein Sattel zu hoch zu sei, was mich zu sehr die Hüfte bewegen lies und damit Reibung auf dem Sattel entstand. Durch die andere Position merkte ich schnell, insbesondere auch auf dem Indoortrainier, dass ich deutlich mehr Watt auf die Pedale brachte. Ricci erklärte mir viel über die richtige Position und welche Wissenschaft sich dahinter verbarg und das ich mit meinem Problem nicht alleine bin.

Nun sind einige Wochen nach meinem Termin vergangen und ein paar Hundert Kilometer gefahren und wie soll ich sagen, ich bin begeistert. Zwar ist ein gewisser Schmerz beim Radfahren normal, jedoch fühlt sich meine Sitzposition deutlich komfortabler an und auch nach 80km habe ich nicht das Gefühl, dass zu Hause könnte gar nicht nah genug sein. Ich bin sehr froh Ricci Sports gefunden zu haben und weiß auch, wo ich hin kann, wenn es mal wieder schmerzt. Außerdem kann man mit Ricci auch über alles mögliche andere rund um den Radsport wunderbar plaudern. Man merkt an ihm die Leidenschaft, die er für diesen Sport hat, das steckt an! Wie ich nun weiß ist die richtige Position nicht einfach gefunden und braucht ein geschultes Auge. Außerdem kann sie sich auch mit dem Trainingszustand verändern.  

Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden Monate mit hoffentlich schönem Wetter und einigen Rennradkilometern. 

avh

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